So spielst du Menuett in G-Dur am Klavier
- Schwierigkeitsgrad
- Leicht bis mittel
- Tonart
- G-Dur
- Komponist
- Christian Petzold (früher J. S. Bach zugeschrieben)
- Entstanden
- ca. 1725
Dieses Menuett stammt aus dem Notenbüchlein, das Bach 1725 seiner Frau Anna Magdalena schenkte. Lange galt es als Werk Bachs, heute wird es dem Dresdner Organisten Christian Petzold zugeschrieben. Traditionell ist es das erste „richtige“ klassische Stück für Klavierschüler.
Menuett in G-Dur: Noten mit Buchstaben
Tippe auf Play, um jede Zeile zu hören, während die Tasten aufleuchten. Dann spiel mit, Zeile für Zeile.
Takte 1 bis 2
DGAHCDGG
Takte 3 bis 4
ECDEFisGGG
Takte 5 bis 6
CDCHAHCHAG
Takte 7 bis 8
FisGAHGA
Unterstrichene Noten sind lange Noten: Halte sie zwei Schläge oder länger.
Handposition
Daumen der rechten Hand auf G4. Der erste Takt reicht von G4 bis D5, eine volle Fünffingerlage.
Leichte Akkorde für die linke Hand
Wenn die Melodie gut sitzt, nimm diese Akkorde in der linken Hand dazu, einen pro Zeile oder Takt: G | C G | C G | D
Akkorddiagramme: G-Dur, C-Dur, D-Dur
Übungstipps
- Es steht im 3/4-Takt: eine betonte 1 und eine leichtere 2 und 3, wie bei einem Tanz.
- Die schnellen Töne (Achtelnoten) sollten fließend und gleichmäßig sein: Übe sie zuerst langsam.
- Fis ist die einzige schwarze Taste im ersten Teil. Es kommt in den Takten 3 und 7 vor.
So übst du diesen Song
- Hör dir jede Zeile einmal mit dem Play-Button an.
- Spiel eine Zeile langsam mit der rechten Hand, bis sie dreimal hintereinander fehlerfrei klappt.
- Verbinde zwei Zeilen, dann den ganzen Song.
- Nimm die Akkorde der linken Hand im halben Tempo dazu, sobald die Melodie von allein läuft.